Pfarrplan 2024

Beim alle sechs Jahre durchgeführten PfarrPlan geht es darum, die Zahl der Gemeindepfarrstellen an die in der Personalstrukturplanung für den Pfarrdienst (siehe dort) erwartete Entwicklung (Gemeindeglieder, Personen und Dienstumfänge im Pfarrdienst, Finanzkraft der Landeskirche) anzupassen und diese bestmöglich auf die Kirchenbezirke und Kirchengemeinden zu verteilen.

Quelle und weitere Informationen: Evanglische Landeskirche in Württemberg

Der eingeschlagene Weg zur vertieften Zusammenarbeit der ev. Kirchengemeinden des Distrikts geht weiter. In den nächsten Jahren wird eine gemeinsame neue Kirchengemeinde entstehen. Bis dies umgesetzt werden kann, werden in der „Zukunftswerkstatt“ verschiedene Themen miteinander besprochen und schließlich von den Kirchengemeinderatsgremien die genaue Struktur festgelegt. Über den weiteren Fortschritt des ZusammenWachsens halten wir Sie immer wieder auf dem Laufenden.

Evangelische Sarahkirchengemeinde Stuttgart

Unsere vier Kirchengemeinden Alt-Heumaden, Heumaden-Süd, Riedenberg und Sillenbuch werden zum 01.01.2022 zu einer großen Kirchengemeinde fusionieren. Diesen Termin haben alle Kirchengemeinderäte in ihren Sitzungen der vergangenen Wochen beschlossen.

Außerdem beschlossen wurde der neue Name: „Evangelische Sarahkirchengemeinde Stuttgart“. Für die Namensfindung sind zahlreiche Vorschläge aus allen Gemeinden eingereicht worden, allerdings mussten viele aus formalen Gründen wieder aussortiert werden. Ein paritätisch besetzter Ausschuss aus allen Gemeinden hat dann eine Auswahl getroffen und im Mai 2019 vier Vorschläge in den Gemeinden zur Diskussion gestellt.

Bereits in der großen gemeinsamen Sitzung aller Kirchengemeinderäte am 6. Juni wurde eine klare Mehrheit für „Sarahkirchengemeinde“ erkennbar. Ausschlaggebend war vor allem, dass Sarah als „Erzmutter“ des Glaubens ein guter Haftpunkt für unseren neuen, gemeinsamen Weg des Glaubens darstellt. Es ist ein Weg, der im Alten Testament als Weg der Zuversicht begonnen hat und den wir weiter fortsetzen – auch wenn sich die Rahmenbedingungen unseres „Unterwegsseins“ nun ändern werden.

Dieser Gedanke – dass der Weg des Glaubens weitergeht, auch wenn wir manchmal darüber lachen und vieles nicht für möglich halten – so wie einst Sarah – stärkt uns und macht uns Mut, miteinander auf Gottes Begleitung zu vertrauen. Und dass in diesem weiblichen Vornamen auch noch die Anfangsbuchstaben der drei Stadtteile enthalten sind, deren Gemeinden jetzt miteinander fusionieren, hat besonderen Charme….

Allen, die sich am Prozess der Namensfindung beteiligt haben – und das waren weit über 100 Personen und Familien – danken wir sehr herzlich! Wir freuen uns, gemeinsam auf dem Weg zu sein!

 

Dr. Elisabeth Jooß, Pfarrerin